Einnorden
Ein
etwas
komplexeres
Thema
in
Sachen
Feldastronomie
ist
das
korrekte
Einnorden
einer
Montierung.
Was
verbirgt
sich
dahinter?
Der
Name
sagt
eigentlich
alles
-
aber
umschreiben
wir
es:
Unter
dem
Einnorden
einer
Montierung
versteht
man
die
exakte
Ausrichtung
der
Montierung
auf
den
Himmelsnordpol.
Warum?
Ganz
einfach:
Die
Erde
dreht
sich
und
diese
Drehung
muss
vor
allem
für
fotografische
Anwendungen
sehr
exakt
ausgeglichen
werden.
Schon
visuell
wandern
bei
nicht
eingenordeten
Montierungen
beobachtete
Objekt
aus
dem
Blickfeld
heraus.
Bei
„unsauberer“
Ausrichtung
bleibt
visuell
das
Objekt
dann
länger
im
Zentrum
des
Blickfeldes.
Aber
vor
allem
fotografisch
macht
ein
Fehler
sich
dann
deutlich
und
schnell
bemerkbar.
Sterne
werden
Striche,
sie
wandern
aus
ihrer
Position
und
bilden
auf
den
Chips
Strichspuren.
Das
Auge
sammelt
nicht
die
Photonen
und
bildet
somit
keine
Striche
im
Moment-Bild
-
aber
das
Objekt
wandert
schnell
aus
der
Bildmitte,
irgendwann
aus
dem
Blickfeld
udn
man
muss
korrigieren.
Fotografisch
wie
gesagt
um
ein
vielfaches
störender!
Stören
tut
eine
unsaubere
Ausrichtung
die
Nachführung
aber
in
jedem
Fall.
Aufgabe
also
wie
schon
kurz
unter
„Montierung“ angedeutet: Jede Achse ausrichten und auf ihre Aufgabe vorbereiten.
Um welche Achsen geht es:
Im
3-dimensionalen
Raum
reden
wir
von
3
Achsen,
die
eine
Position
in
diesem
Raum
definieren.
Eine
Koordinate
aus
den
drei
Achsenpunkten
beschreibt
genau
die
Position
eines
Objektes
in
diesem
aufgespannten
Raum.
Die
Aufgabe
ist
nun,
die
Achsen
der
Montierung
mit
denen
der
Erde
abzustimmen
und
so stabil zu halten, dass trotz Drehung der Erde die Koordinate im Raum (also erdfern und fixiert!) gleich bleibt. Wenn man so will gilt es also das Koordinatensystem der Erde mit dem des Weltraums in Deckung zu bringen und zu halten…
Diese
Aufgabe
ist
eigentlich
gar
nicht
so
kompliziert,
da
die
Erddrehungsgeschwindigkeit
und
die
Neigungsachse
im
Beobachtungszeitraum
vergleichsweise
berechenbar
und
konstant
sind.
Aber
gerade
für
den
Anfänger
scheint
das
einigermaßen
herausfordernd.
Smartteleskope
erledigen
diesen
Punkt
(fast) automatisch. Je nach verwendeter Montierung ist der Prozess ansonsten etwas komplizierter und muss Schritt für Schritt von Hand erreicht werden.
1
.
Achse - Polachse (Ausrichtung auf den Himmelnordpol und stabil, arretiert und unbeweglich nach Ausrichtung)
2
.
Achse - Deklination (Senkrecht auf der Rektaszensionsachse, beweglich für Objektanfahrt, Arretiert nach Positionierung)
3
.
Achse - Rektaszension (Nachgeführte Achse nach Positionierung, Ausgleich Erddrehung, Ausrichtung parallel zur Erdachse)
Erster Schritt - plan und nach Norden
Das
ist
eigentlich
schnell
erledigt
-
sollte
aber
schon
recht
genau
erfolgen!
Korrekturen
sind
später
mit
voller
Beladung
kaum
möglich.
Kleine
Ungenauigkeiten
haben
aber
große
Wirkung,
wenn
es
um
Langzeitbelichtungen
geht!
Die
meisten
Montierungen
werden
auf
Dreibeinen
gelagert.
Diese
kann
man
in
der
Höhe
recht
flexibel
einstellen.
Je
höher,
desto
anfälliger
gegen
Störungen.
Aber
je
nach
Optik
kann
die
Höhe
großen
Einfluss
nehmen
auf
den
Beobachtungskomfort.
Mit
der
Kamera
noch
recht
egal,
ist
es
ein
Unterschied,
ob
man
wie
bei
Newtons
von
der
Seite
einblickt
oder
beim
Refraktor
von
hinten.
Ja
sogar
von
vorn
gibt
es
Optiken.
Daher
immer
beachten,
wie
das
jeweilige
Setup
das
benötigt.
Besonderes
Augenmerk
dann
auch
auf
den
Untergrund,
Umgebung
und
Aufbau
von
Sekunde
1
an.
Der
Untergrund
sollte
stabil
sein,
denn
rund
100kg
müssen
getragen
werden
und
dürfen
nicht
versacken,
kippen
oder
ihre
plane
Ausrichtung
verlieren.
Auch
bei
Wind!
Erschütterungen
durch
Tritte,
Autos
und
Ähnliches
müssen
abgefedert
werden.
Schließlich
darf
kein
Baum
oder
Hindernis
die
Sicht
in
der
geplanten
Beobachtungsrichtung
versperren.
Wer
mit
kleinen
Schrauben
und
Ringen
oder
so
handtiert
sollte
bedenken,
dass
diese
im
Gras
unter
Umständen
einfach
weg
sind,
wenn
sie
herunterfallen…
Unter
Umständen
sind
kleine
Dämpfer
eine
sinnvolle
Option,
auf
denen
die
Stativfüße
geparkt
werden
und
die
die
Stellfläche
des
einzelnen
Beins
optimieren
helfen.
Es
gibt
mobile
Sternwarten,
Zelte
und
Windschutzwände.
Ich
rate
aus
zwei
Gründen
ab:
Erstens
nähert
man
sich
mit
solchen
Aufbauten
dem
Camping!
Das
ist
nicht
so
ohne
weiteres
erlaubt
und
macht
Argumentationen
schwierig,
warum
man
des
Nächtens
dann
genau
DORT
und
mit
diesem
Setup
steht…
Zweitens
habe
ich
nicht
die
Erfahrung
gemacht,
dass
die
gewünschten
Ziele
wirklich
erreicht
werden.
Man
schleppt
also
mehr
Zeug
herum,
muss
mehr
Aufbauarbeit
leisten
und
kommt
in
rechtliche
Grauzonen.
Daher
für
den
Garten
vielleicht
nett
-
für
den
FELDastronom
unbrauchbar.
Für
die
eigentlich
plane
Aufstellung
des
Montierungsfußes
empfehle
ich
die
Verwendung
eines
ebenen
Kompasses
mit
Wasserwaage
-
Luxus
mit
Beleuchtung
bzw.
fluoreszierender
Windrose…
Der
Kompass
wird
direkt
auf
einem
Metallstativ
gestört!
Entweder
nutzt
man
daher
Modelle
z.B.
aus
Holz
oder
man
hat
Markierungen,
die
einem
zeigen
wie
später
der
Montierungskopf
aufsitzen
wird.
Teils
sind
die
Montierungsköpfe
nur
in
bestimmten
Maßen
schwenkbar.
Teils
erfolgt
die
finale
Arretierung
erst
ganz
am
Ende
der
Prozedur.
Hier
kommt
es
also
wie
immer
drauf
an…
Egal
wie:
der
Kopf
sollte
später
dann
möglichst
nach
Norden
gerichtet
sein!
Leichter
ist
es
dagegen
mit
dem
plan
ausrichten.
Die
Wasserwaage/Libelle
hilft
dabei,
wobei
ich
mit
den
meist
integrierten
Libellen
so
ziemlich
gar
nichts
anfangen
konnte,
sondern
mich
statt
dessen
auf
besagten
„Extra“-Kompass
verlasse.
Wer
gern
bastelt
kann
sich
eine
Schablone
selber
bauen,
die
einem
die
Auflage
des
Kompasses
dann
erleichtert…
(Plexiglas/Kunststoffscheibe
so
dick
und
aus
Material
wählen,
dass
wenig
auf
Temperaturunterschiede
reagiert!
Die
Aussparung
oben
benötige
ich
bei
meinen
Montierungen
durch
Fixierungsstifte
für
den
Kopf,
der
auf
ein
entsprechendes
Dreibein
aufgesetzt
wird…)
Zweiter Schritt - Breitengrad / Polhöhe
Nach
dem
Aufstellen
des
Dreibeins
(plan
und
nordgerichtet)
wird
der
Montierungskopf
aufgesetzt
und
festgeschraubt.
Nochmals
kontrollieren,
ob
die
Standbeine
gut
arretiert
sind
und
sich
nicht
verschieben
bzw.
einsacken!
Danach
dann
an
der
Skala
der
Polwiege
den
Breitengrad
einstellen.
Bei
mir
wird
dann die Gegengewichtsstange mit Gewichten montiert und abschließend das Teleskop eingesetzt. Reihenfolge ERST Gewichte, DANN Teleskop! Nicht vergessen…
Dritter Schritt - Alignment/Ausrichtung
Ausbalancieren…
In
einigen
Foren
liest
man
von
Leuten,
die
mit
der
Wasserwaage
an
die
Sache
herangehen.
Ob
das
so
präzise
wirklich
nötig
ist
-
weiß
ich
nicht…
Ich
kann
aber
sagen,
dass
ich
auch
ohne
dieses
Feature
mir
ausreichende
Präzision
und
Aufnahmen
erreiche.
Sinn
und
Zweck
ist
es
im
Wesentlichen
die
Mechanik
gleichmäßig
in
Richtung
jeder
Drehachse
mit
dem
Gewicht
von
Hauptrohr
und
Zubehör
zu
belasten
-
und
zwar
in
jeder
Position,
in
der
sich
das
Gebilde
befinden
kann.
Geringe
Ungleichgewichte
werden
dabei
gut
weggesteckt
und
einige
Foren
schreiben
auch
immer
wieder,
dass
das
sogar
hilfreich
wäre,
nicht
GANZ
im
Gleichgewicht
zu
arbeiten.
Wichtig
ist
es
wie
gesagt,
dass
nicht
durch
plötzliche
Verlagerungen
die
Optik
unkontrolliert
rutscht/kippt/bewegt
wird.
Das
fällt
erst
auf,
wenn
man
im
Eifer
des
Gefechts
dann
tatsächlich
in
Grenzpositionen
fährt
und
kann
lange
gut
gehen,
belastet
aber
natürlich
trotzdem
die
Motoren.
Und
ist
irgendwann
das
Ungleichgewicht
zu
groß,
war
es
das…
Dann
ist
nämlich
erstens
die
Aufnahme
verhunzt
und
zweitens
auch
die
Mühe
der
folgenden
Schritte
umsonst
gewesen
und
muss
wiederholt
werden.
Daher
also
nach
dem
Prinzip
Kartoffelwaage
die
Gegengewichte
auf
der
Stange
verschieben
und
fixieren,
sowie
das
Hauptrohr
auf
der
Basis
verschieben
bis
das
Teleskop
sich
„ziemlich
stabil“
in
jede
Position
drehen
lassen
kann
und
dort
verharrt
-
ohne
Klemmung.
Danach
wieder
klemmen…
Es
gilt
zu
beachten,
dass
die
Gegengewichte
auf
die
Stange
gehören,
gern
aber
auch
deren
Fixierung
mal
locker
wird.
Die
Montierungen
die
ich
kenne
haben
daher
ein
Sicherungsendstück,
das
eingeschraubt
wird
und
so
ein
Abrutschen
verhindert.
Das
ist
einerseits
wichtig
für
die
eigenen
Füße…
Andererseits
auch
für
das
Teleskop,
denn
rutschen
auf
einen
Schlag
5
bis
10
Kilo
Gegengewicht
ab,
ist
es
sehr
wahrscheinlich
dass
egal
wie
fest
geklemmt
wurde,
sich
das
Teleskop
als
ungleich
schwererer
Pol
schlagartig
drehen
wird
und
dabei
im
schlimmsten
Fall
kippt,
den
Aufbauenden
trifft,
sehr
wahrscheinlich
aber
hart
an
die
Basis
krachen
wird.
Das
kann
mehr
schmerzen
als
besagter
Fuß…
Daher
empfehle
ich
natürlich
dieses
lästige
Endschräubchen
auch
zu
verwenden……
:-)
Bleibt
das
Teleskop
dann
mehr
oder
weniger
stabil
in
seiner
Position
ist
das
Ausbalancieren
erreicht
und
es
kann
weitergehen.
Hierbei
unbedingt
auch
daran
denken,
dass
wenn
es
um
Astrofotografie
geht,
das
hierfür
benötigte
Equipment
ebenfalls
einiges
wiegt
und
in
der
Regel
erst
nach
dem
Kalibrieren
und
Aufsuchen
des
Objektes
dann
Stück
für
Stück
ergänzt,
der
Schwerpunkt
also
noch
verlagert
wird
und
das
Gerät
NICHT
so
leicht
neu
ausbalanciert
werden
kann.
Auch
in
diesem
späteren
Setup
muss
also
das
Gleichgewicht
einigermaßen
erhalten
bleiben.
Man
unterschätzt
leicht,
was
Kamera,
Filter,
Filterräder
und
was
sonst
noch
so
wiegen
können!
Und
nicht
alle
Montierungsangaben
zur
Zuladung
entsprechen
den
realen
Beobachtungsbedingungen
für
fotografische
Zwecke.
Der
erste
der
aufgibt
ist
der
Okularauszug,
der
durchrutscht
(->
daher
Zahnstange
nutzen!!!)…
Das
zweite
die
Klemmung,
die
dann
eben
nachgibt
und
die
Kalibrierung
verhunzt
(->
VORHER
prüfen
wie
sich
der
Schwerpunkt
in
welchem
Setup
verhält!)…
Ich
selbst
balanciere
bereits
im Fotosetup aus und rüste dann zurück auf visuell für das Alignment. Der Unterschied zwischen beiden Zuständen reicht bei mir aus, um dann die weiteren Einstellungen vorzunehmen und sicher im Handling zu bleiben. Sicher für das Ziel/die Präzision, das Equipment und den Benutzer… ;-)
Im
nächsten
Schritt
wird
unser
Sucher
brauchbar
eingestellt.
Wir
wollen
damit
später
Objekte
im
kleinen
Maßstab,
im
Überblick,
finden,
zentrieren
und
dann
in
der
Hauptoptik
nur
noch
feinjustieren
müssen.
Das
funktioniert
natürlich
nur,
wenn
beide
Optiken
auch
mittig
auf
den
gleichen
Punkt
gerichtet
sind
und
sich
im
unendlichen
Fokus
befinden.
Klingt
trivial
-
ist
aber
essentiell!
Es
hilft,
hier
Fadenkreuzokulare
zu
verwenden,
ist
aber
nicht
unbedingt
nötig.
Man
kann
das
auch
schon
prima
im
Hellen
erledigen
und
nimmt
sich
hier
einen
entfernten
Mast,
Baum,
Dach
oder
sonst
was
zur
Hilfe.
Bei
der
Fokusfindung
kann
es
hier
schon
spannende
Erkenntnisse
geben,
wenn
man
auch
mal
ausprobiert,
wo
der
Fokus
visuell
und
wo
fotografisch
liegt.
Je
nach
Mühe
die
man
sich
gibt
mit
der
Adaption
können
hier
Welten
zwischen
beiden
Fokuspunkten
liegen!
Auch
der
Mond
ist
ja
als
astronomisches
Objekt
z.B.
oft
am
Tage
schon
zu
entdecken
und
kann
hier
wunderbar
genutzt
werden.
Ausrichten
der
Hauptoptik
darauf,
DANN
Sucher
nachjustieren,
bis
auch
er
das
Objekt
in
der
Mitte
zeigt.
Sieht
man
das
Objekt
dann
mittig
in
beiden
Fernrohren:
FERTIG!
:-)
Entscheidend
ist
hier,
dass
das
Objekt
im
„Unendlichen“
ist,
also
weit
weg!
Beim
Mond
ist
die
astronomische
Perspektive
dann
schon
erreicht.
Bei
Masten
oder
anderem
Irdischem
kann
es
noch
nötig
werden
final
nachzujustieren,
wenn
nicht
alles
richtig
eingeschätzt
und
eingestellt
wurde.
Aber
grob
fokussiert
muss
hier
schon
sein,
damit
beide
Rohre
auch
tatsächlich
das
gleiche
Objekt
bei
einer
Einstellung
im
Unendlichen
zeigen!
Wurde
nicht
auf
die
Unendlichkeit
geachtet,
muss
der
Fokuspunkt
und
die
Abstimmung
sonst
zur
Beobachtung
im
Dunkeln
gefunden
werden.
Geht
auch.
KANN
aber
-
na
will
nicht
sagen
Probleme
geben…
Aber
mindestens kostet es Zeit. Der Fokus wird sich sicher noch verstellen. Aber man weiß in etwa, wohin die Reise geht und findet dann im Dunkeln auch schneller zu selbigem.
Haben
wir
also
ausbalanciert
und
schauen
Sucher
und
Hauptoptik
auf
den
gleichen
Punkt,
muss
noch
der
Himmelsnordpol
einigermaßen
eingestellt
werden,
um
den
sich
zukünftig
EINE
der
drei
Achsen
einer
paralaktischen
Montierung
dauerhaft
drehen
soll.
So
müssen
nämlich
dann
nur
noch
zwei
Achsen
nachgeführt
werden.
In
der
Regel
wird
zunächst
grob
der
Breitengrad
als
Neigewinkel
der
Polhöhenwiege
eingestellt.
Dann
im
Polsucherokular
der
Polarstern
in
eine
entsprechende
Markierung
gebracht.
Hierzu
schaut
in
eure
Anleitungen…
Grob
kenne
ich
zwei
Optionen:
Auf
einem
größeren
Kreis
gibt
es
einen
kleineren
und
der
Polarstern
gehört
bei
richtiger
Ausrichtung
des
Polsuchers
in
dieses
kleine
Kreischen.
Oder
er
gibt
eine
Art
Uhrenkreis
und
der
Polarstern
wird
in
die
Zeit
auf
diesem
Uhrenkreis
gebracht,
in
der
er
sich
zur
Beobachtungszeit
befinden
sollte.
Ich
persönlich
fand
erstere
Methode
immer
einfacher…
Wichtig
hierbei:
das
zentrieren
erfolgt
dann
mit
den
Schrauben
der
Montierung
-
nicht
per
Motorsteuerung.
Entsprechend
werde
diese
auch
erst
fixiert,
wenn
das
Resultat
erreicht
ist.
Diese
letzte
Fixierung
verstellt
gern
mal
noch
mit
einem
letzten
Druckimpuls
das
Ergebnis…
Also
am
Ende
noch
mal
kontrollieren…
Es
empfiehlt
sich,
dafür
etwas
Zeit
zu
planen.
Da
Polaris
auch
schon
beim
Eindämmern
zu
finden
ist,
wo
dann
eh
für
mehr
noch
zuviel
Hintergrund
leuchtet,
hat
man
diese
Zeit
in
der
Regel
auch!
Es
gibt
auch
Anbieter,
bei
denen
gibt
es
gar
keinen
Polsucher!
Nicht
verwirren
lassen
und
die
Anleitung
befragen.
Hier
gibt
es
dann
elektronische
Verfahren
und
die
funktionieren
in
der
Regel
auch
sehr
gut.
Vielleicht
sogar
besser.
Es
gibt
inzwischen
sogar
Hilfsmittel,
die
dann
hier
mehr
oder
weniger
automatisch
die
Korrektur
und
Ausrichtung
übernehmen.
Alles
eine
Frage
des
Geldbeutels. Ich persönlich erfreue mich auch immer daran das Handwerk in der Tiefe zu verstehen und da spare ich gern und arbeite selbst. Ja, anfangs auch mit dazugehörigem Frust und einigen verschenkten Nächten ohne Ergebnis, weil ich einfach nicht hinbekommen habe… :-)
So.
Und
wenn
hier
nun
alle
Schräubchen
zur
Fixierung
angezogen
wurden,
ist
die
gröbste
Arbeit
erledigt.
Wer
kein
GoTo
nutzt,
ist
quasi
fertig.
Genügend
Mühe
gegeben?
Dann
sollte
die
Nachführung
gut
klappen.
Für
Nutzer
von
Goto
gibt
es
abschließend
noch
das
Feintunig
abzustimmen.
Das
nennt
sich
dann
Ausrichtung
(Alignment).
Hierbei
unterstützt
die
Montierung
in
der
Regel
und
gibt
vor,
eine
definierte
Anzahl
erwarteter
Objekte
nacheinander
anzufahren
und
zu
zentrieren
(mit
den
MOTOREN
dieses
Mal!).
zwei
bis
drei
Objekte
sorgen
dann
schon
für
die
nötige
Genauigkeit,
dürfen
aber
auch
noch ergänzt werden. Es gibt hierfür ebenfalls mittlerweile Tools, die das automatisch erledigen und anhand von Umgebungsfotos dann erkennen, wo und wie die Montierung steht. Einen Test hierzu liefere ich hier auch noch! :-)
Für
eine
weitere
Steigerung
der
Präzision
kann
dann
meist
noch
ein
FEINFEINTUNING
vorgenommen
werden.
Zusammengefasst
wird
mit
dieser
Kalibrierung
die
Position
von
Polaris
überprüft
und
Abweichungen
dann
mit
Schrauben
und
Motoren
nochmals
nachjustiert.
Wer
sich
bereits
Mühe
gegeben
hat,
wird
hier
kaum
Arbeit
haben.
Wer
viel
nachstellen
muss,
sollte
danach
nochmals
mit
der
Ausrichtung
starten.
Das
passiert
euch
aber
nur
ein,
zweimal.
Dann
wisst
ihr
worauf
es
ankommt.
So
ein
Polaralignment
ist
vor
allem
dann
wichtig,
wenn
es
gilt
über
lange
Zeiten
zu
belichten.
Je
länger
während
einer
Belichtung nachgeführt wird, desto stärker machen sich Ungenauigkeiten bemerkbar.
So.
Ab
jetzt
beginnt
das
Vergnügen
und
es
können
die
datenbankgelisteten
Zielobjekte
der
Nacht
automatisch,
andere
manuell
angefahren
und
in
virtuelles
Celluloid
gebannt
werden.
Wichtig
jetzt
nur
noch:
Nirgends
gegenstoßen
oder
drücken,
so
dass
die
Kalibrierung
sich
verstellt.
Wer
etwas
mehr
ausgibt,
hat
an
der
Montierung
noch
Encoder,
die
die
Position
erkennen,
um
die
die
Achsen
verstellt
werden.
Bei
diesen
kann
es
in
der
Regel
schnell
einfach
weiter
gehen.
Wer
diese
nicht
eingebaut
hat,
muss
dann
von
vorn
beginnen…
Beim
Umrüsten
von
Visuell
auf
Fotografisch
-
oder
umgekehrt
-
kann
das
schon gern mal passieren. Und je größer der Unterschied zwischen visuell und angehängtem fotografischen Equipment im Gewicht tatsächlich ist, desto eher kann man sich auf solche Ereignisse einstellen. Kann Zeit kosten - aber ist wie immer auch eine Frage des Geldbeutels…
Genau
genommen
beginnt
die
Kalibrierung
schon
viel
früher!
Denn
vor
allem
ein
im
Feld
genutzter
Reflektor
muss
regelmäßig
neu
justiert
werden,
eventuelle
Guider
müssen
teils
auf
die
Sucher
eingestellt
werden,
an
der
Montierung
kann
ein
Schneckenspiel
ausgeglichen
werden,
…
Es
gibt
sehr
viele
Stellrädchen
und
Schräubchen
und
für
jede
sollte
man
hin
und
wieder
mal
schauen,
dass
sie
korrekt
funktionieren
und
stehen.
Im
Visuellen
ist
das
alles
noch
vernachlässigbar.
In
der
Fotografie
wird
sich
aber
schnell
jede
Ungenauigkeit
auswirken!
Für
uns
an
dieser
Stelle
sei
aber
das
alles
mal
im
Vorfeld
erfolgt. Wir haben uns auf die Kalbrierung im Feld beschränkt, die wir nur dort brauchen und vornehmen können.
Ein
abschließendes
Wort
noch
zum
Thema
„umrüsten“:
Eher
historisch
begründet
hoffe
ich
-
aber
es
gibt
durchaus
Umrüstkits
um
eine
„visuelle“
Montierung
ohne
GoTo
nachträglich
umzurüsten
auf
GoTo.
Tatsächlich
habe
ich
das
auch
mit
einem
meiner
Arbeitstiere
hier
praktiziert.
Geht.
Aber
nach
meiner
Erfahrung
lohnt
es
sich
etwas
länger
zu
sparen
und
dann
die
fertige
Lösung
zu
kaufen.
Die
Preise
sind
heute
für
beide
Varianten
recht
nah
beieinander
und
der
Umbauaufwand
ist
nicht
zu
unterschätzen.
Funktioniert
-
aber
muss
nicht
sein.
Eine
liebgewonnene
Hardware
dagegen
kostengünstig
anzupassen
auf
aktuelle
Standards
kann
durchaus
sinnvoll
sein.
Daher
wie
immer
eine
EInzelfallentscheidung
jedoch
mit
Fokus
auf
die
fertige
Komplettlösung,
wenn
es
um
eine
Neuanschaffung
geht!
Das
Konzept
aus
Gründen
der
Sparsamkeit
erst
mal
das
eine
und
später
das
andere
zu
kaufen
hält
aus
meiner
Sicht
nicht
den
erhofften
Sparvorteil
und
kostet
wertvolle
Zeit!
Wer
darauf
setzt,
sich
mit
einer
manuellen
Montierung
dort
oben
besser
auszukennen,
weil
er
die
Objekte
selbst
suchen
muss
-
liegt
richtig.
Aber
auch
wenn
man
den
Computer
hat
muss
man
hinterfragen,
was
der
findet
und
ist
darüberhinaus ja frei in seiner Entscheidung ihn eben auch mal NICHT zu nutzen! Aus Gründen der Zeitersparnis ist das aber aus meiner Sicht in jedem Fall eine feine Sache…!