Saturn.
Nummer
6
in
der
Planetenfolge
unseres
Sonnensystems.
Rein
von
der
Helligkeit
eher
Unscheinbar,
aber
ansonsten
der
Angeber
unter
unseren
Planeten.
Alle
haben
sie
ihre
Ringsysteme
aber
so
deutlich
herausgeputzt
hat
ihn
nur
Saturn!
Rund
herum
gespickt
mit
unglaublich
vielen
Monden.
Fast
immer
irgendwie
gut
beobachtbar.
Der
Ring
„kippelt“
dabei
immer
auf
und
ab
und
jedes
Jahr
sozusagen
blickt
man
in
einem
anderen
Winkel
auf
den
Ring.
So
ist
er
manchaml
ein
schmaler
Strich
und
manchmal
fast
ein
Kreis
drumrum.
Somit
auch
immer
irgendwie
anders.
Durch
hohe
Rotationsgeschwindigkeiten
verschwimmt
sein
Inneres/die
„Oberfläche“
in
feine
Schlieren.
Hier
und
da
kann man „Gewitter“ oder „Polarlichter“ ausmachen - wobei ich hier zuwenig Hintergrund habe um das fundiert beweisbar so zu nennen… Es ist mehr eine Beschreibung meiner Wahrnehmung… Recherchen deuten aber darauf hin, dass ich so ganz falsch wohl nicht liege.
Wer
das
erste
Mal
Saturn
im
Teleskop
sieht
ist
vielleicht
enttäuscht.
Verwöhnt
durch
unermüdliche
Hobbyastronomen,
die
stolz
ihre
hart
erarbeiteten
Ergebnisse
präsentieren
ist
der
Laie
sehr
voller
Erwartungen
natürlich
genauso
formatfüllende
und
detailreiche
Ergebnisse.
Um
so
ernüchternder
dann
die
Erkenntnis,
dass
sich
zwar
mit
zunehmender
Brennweite
das
Ringsystem
besser
abzeichnet
und
Monde
erkennbar
werden
-
der
Saturn
selbst
bleibt
aber
winzig
im
Okular
und
gibt
aus
dieser
Perspektive
eher
wenig
an
Detail
Preis!
Lange
hab
ich
gebraucht,
bis
auch
ich
dann
mal
verstanden
habe,
dass
es
für
Ergebnisse
mit
„BOAH-Begeisterung“
große
Bildserienstapel
und
einiges
an
Zusatzarbeit
erfordert…
Zum
Planetenstacking
gibt
es
hier
dann
auch
eine
eigene
Rubrik.
Das
Minibildchen
hier
rechts
zeigt
mal
was
so
in
etwas
im
Okluar
sichtbar
ist,
wenn
man
mit
etwa
1.200mm
Brennweite
anlegt
und
einfach
mal
durchschaut.
Da
man
dann
mehr
will,
kommebn
unweigerlich
Versuche
mit
Barlows
oder
höherbrennweitegn
Systemen
hinzu.
Hier
muss
man
dann
einen
für
die
jeweilige
Nacht
passende
Kombination
finden
und
einfach
ein
Quäntchen
Glück
haben,
dass
Seeing,
Entfernung,
Ereignisse
und
das
mitgeführte
Equipment
sich
perfekt
zusammenfügen.
Bis
ich
ein
wirklich
überzeugendes
Bild
des
Saturn
mit
erkennbaren
Banden
im
Ring
hinbekam
dauerte
es
wie
egsagt
ewig!
Aber
man
lernt
jedes
Mal
dazu.
Stand
heute
finde
ich
macht
es
in
der
Regel
wenig
Sinn
mit
Riesenbrennweiten
und
Öffnungen
anzulegen.
Hierzulande
gibt
es
einfach
zu
wenige
ideale
Bedingungen
für
diese
Ausrüstung.
Bewährt
haben
sich
1.200mm
bis
2.400mm
als
Bereich
brauchbarer
Ergebnisse.
Eine
Barlow
reicht
hier
gut
und
kann
versuchsweise
schnell
eingesetzt
werden.
Ansonsten
sind
die
Kameras
sicher
auch
ein
Schlüssel
und
die
begleitende
Software,
die
genutzt
wird.
Sind
die
Anforderungen
an
die
Cams
eher
gering,
ist
das
bei
der
eingesetzen
Capturingsoftware
anders.
Und
schließlich
ist
natürlich
auch
eine
flotte,
lichtstarke
Optik
hier
von
Vorteil,
da
man
eben
relativ
weit
auf
die
Objekte
vergrößert
und
dabei
viel
Licht
verliert!
Irgendwann
erhält
man
dann
Bewegungsunschärfen,
weil
das
Licht
nicht
mehr
reicht
und
man
anfangen
muss
zu
tricksen.
Trotzdem
können
höherbrennweitige
Optiken visuell tolle Beobachtungserfahrungen bieten und so iher Daseinsberechtigung haben! Muss jeder für sich entscheiden, ob ihm/ihr viel Geld auszugeben auch nur für‘s Schauen sinnvoll erscheint.