Auch
in
Zeiten
wo
es
das
meiste
begehrte
schon
out
of
the
box
gibt:
Ein
paar
Bastellösungen
haben
mir
meinen
Alltag
sehr
erleichtert
oder
meine
Ergebnisse
verfeinern
können.
Es
ist
nie
verkehrt
ein
wenig
handwerklich
interessiert
zu
sein.
Ob
man
das
dann
selbst
bauen
oder
doch
fertige
Lösungen
kaufen
will,
bleibt
jedem selbst überlassen. Ein paar Gimmicks möchte ich aber hier gern weitergeben…
Wer
kennt
das
nicht
-
das
leidige
Thema
des
ausbalancierten,
ebenen
und
nordwärts
gerichteten
Aufstellens
der
Montierung.
In
der
Regel
wird
der
Montierungskopf
auf
ein
Dreibein,
eine
Säule
oder
Ähnliches
aufgesetzt,
wo
es
eine
ebene
Aufnahme
gibt.
Die
teils
integrierten
Libellen
taugen
aus
meiner
Sicht
wenig,
wenn
es
um
astrofotografisch
genaues
Aufstellen
geht.
Hier
braucht
es
dann
doch
zusätzliche
Hilfsmittel.
Z.B.
separate
Libellendosen
zum
Auflegen.
Da
jedoch
auch
auf
diesen
Aufnahmen
immer
wieder
Nuhte
und
Grate
sind,
ist
es
manchmal
gar
nicht
so
einfach
diese
dann
wirklich
präzise
FLACH
aufzulegen.
Die
Blickrichtung
will
auch
noch
im
Auge
behalten
werden.
Erster
Schritt
war
eine
separate,
kompasskombinierte
Libelle,
die
ich
verwendete.
In
einem
zweiten
Schritt
brachte
ich
diese
auf
eine
plane
PVC-
Scheibe
auf
und
bohrte
ein
Loch
für
mögliche
Stativzapfen
oder
so.
Voila:
Fertig
ist
ein
Tool,
das
eben
aufgelegt
und
gleich
nach
Norden
ausgerichtet
werden
kann…
Der
Kompass
leuchtet
tollerweise
auch
im
Dunkeln
und
so
kann
man
sogar
in
der
Dunkelheit
recht
einfach
eben
aufbauen
und
grob
ausrichten.
Kostenpunkt:
PVC-Scheibchen
(15cm
x
0,5cm)
etwa
8
Euro,
Kompasslibelle
etwa
20
Euro.
30
Euro
etwa
also
zusammen
-
universell
einsetzbar
auf
verschiedenen
Montierungen.
Zu
beachten
ist,
dass
die
Kompassaufbringung
nicht
auf
einer
dicken
oder
federnden
Unterlage
erfolgen
darf
(Spiegelklebeband
ist
zu
dick
und
weich…)
und
die
Scheibe
aus
einem
Material
sein
muss,
welches
sich
auch
unter
thermischem
Einfluss
nicht
wellt
oder
verformt.
Mit
dem
PVC
klappte
es
bislang
mal
ganz
gut.
Wichtig
ist
hier
wirklich
kein
Spiel
zu
haben,
da sonst die Ausrichtung nicht präzise plan erfolgt.
Die
einen
lieben
sie
-
die
anderen
hassen
sie.
Ich
persönlich
finde
es
gibt
Situationen
wo
sie
passen
und
andere,
wo
sie
stören.
Die
Rede
ist
von
Spikes
an
Sternen!
Es
kann
schon
schick
romantisch
sein,
wenn
ein
Stern
so
Funkelstrahlen
ausbildet
und
dann
aber
auch
wieder
stören,
wenn
es
um
morphologische
Einordnungen
oder
Verdichtungen
wie
Kugelsternhaufen
geht.
Eigentlich
sind
es
Störeffekte,
die
vornehmlich
bei
der
Nutzung
von
Spiegelteleskopen
entstehen.
Im
Strahlengang
ist
ein
Fangspiegel
für
den
Okularauszug
zwischengeschaltet
und
die
Haltestreben
sorgen
für
Beugungseffekte,
die
diese
Spikes
bewirken.
Somit
hat
man
theoretisch
in
Refraktoren,
die
anders
konstruiert
sind,
diesen
Effekt
nicht.
Wer
ihn
nun
trotzdem
haben
will,
kann
sich
eine
Spikemaske
kaufen
-
oder
basteln.
Um
universell
und
flexibel
vorzugehen
habe
ich
mir
mit
Basteldraht
und
Klettklebeverschlüssen
geholfen.
Im
Ergebnis
genau
was
ich
will
-
sofern
ich
es
will
kann
ich
auch
beim
Linsenrefraktor
Spikes
provozieren
und
die
Sternlein
strahlen
lassen.
Tatsächlich
eben
dann
auch
mit
mehr
oder
weniger
als
vier
Strahlen…
Kostenpunkt
waren
rund
15
Euro
für
mehrfache
Ausstattung…
Es
gab
Draht
und
Klebeklett
nicht
einzeln
und
ich
habe
auch
mehrere
Teleskope
wo
ich
diese
Option
nutzen
wollte.
Spikemasken
aus
dem
3D-Drucker
sind
in
der
Regel
deutlich
teurer
und
bei
zunehmender
Öffnung
steigen
diese
Kosten
wegen
des
Mehrverbrauchs
an
Filamenten
entsprechend…
Diese
Lösung
überzeugte
mich
und
hat
sich
bewährt
-
für
deutlich
kleineres
Geld…
Zu
beachten:
Die
Drahtstärke
beeinflusst
natürlich
den
Effekt
und
die
Strahlstärke…
Hier
ruhig
ein
paar
Drahtstärken
ausprobieren.
Nach
meiner
Erfahrung
gilt:
weniger
ist
mehr.
Also
eher
einen
feineren
Draht
nutzen.
Die
Drahtspitzen
empfiehlt
es
sich
mit
einer
Zange
zu
biegen.
Und
dann kann das Drahtende leicht zwischen die beiden Elemente des Kletts geschoben werden.