Bei
der
ersten
Montierung
gibt
es
eigentlich
nur
eines
worauf
man
achtet:
Der
Preis.
Aber
Achtung:
Das
kann
sich
rächen.
Natürlich
tun
sie
alle
mehr
oder
weniger
was
man
will:
Sie
gleichen
die
Erddrehung
aus
und
führen
das
beobachtete
Objekt
nach.
Und
zwar
so,
dass
auch
in
gewissen
Grenzen
schon
Fotos
gelingen.
Aber:
Sie
tun
dies
mit
steigendem
Preis
durchaus
wirklich
effektiver
und
bieten
einige
Features
mehr.
Fast
alle
Preisklassen
haben
auch
so
ihre
Besonderheiten,
selbst,
wenn
sie
eher
weniger
kosten,
können
sie
mit
durchaus
ansprechenden
Optionen
daherkommen.
Jeder
muss
hier
selbst
wissen,
was
er
braucht,
will
und
sich
leisten
kann
oder möchte.
An
erster
Stelle
der
Kriterien
die
ich
als
wichtig
erachte
steht
das
Gewicht!
In
zweierlei
Hinsicht.
Erstens
das
Eigengewicht.
Man
sollte
das
Ganze
ja
auch
tragen
können
und
selbst
in
zerlegtem
Zustand
können
einzelne
Komponenten
mobiler
Montierungen
über
20kg
wiegen!
Das
gilt
es
zu
verräumen,
über
eine
gewisse
Distanz
zu
tragen
und
in
gewisse
Höhen
anzuheben
bei
der
Montage.
Unterschätzt
man
schnell!
Der
zweite
Aspekt
ist
die
Standfestigkeit.
Und
hier
liegt
der
Grund
für
das
hohe
Eigengewicht.
Je
leichter
die
Montierung,
umso
weniger
kann
man
mit
ihr
tragen,
präzise
nachführen
und
um
so
anfälliger
ist
sie
gegen
WInd
und
andere
Erschütterungen!
Meine
Devise
ist
zukunftssicher
kaufen
und
wenn
man
weiß,
man
will
dabei
bleiben,
gleich
so
investieren,
dass
auch
zukünftige
leistungsstärkere
Optiken
gut
getragen
werden
können.
Wer
in
einer
Gartensternwarte
arbeitet
kann
hier
schön
stabil
mit
Säulen
arbeiten.
Für
den
mobilen
Feldastronom
sind
in
der
Regel
Dreibeine
die
Basis.
Ein
Wort
noch
zur
Zukunft:
Man
liest
auch
immer
wieder,
dass
eine
zu
leistungsstarke
Montierung
mit
allzuleichter
Beladung
Probleme
hat
in
der
Nachführung.
Kam
bei
mir
jetzt
nicht
vor
aber
klingt
plausibel.
Aus
meiner
Sicht
sollte
aber
das
alles
mit
Ausgleichsgewichten
tarierbar
sein
im
Zweifel.
Wer
sich
aber
solch
ein
Equipment
leistet,
wird
ambitioniert
genug
sein,
dass
die
Optik
darauf
dieses
Problem
NICHT
liefert…
;-)
Erwähnt
haben
wollte
ich
es
aber
-
auch
für
etwaige Fehlersuchen.
Zweiter
Punkt:
Der
Preis.
Woher
rühren
jetzt
die
großen
Unterschiede?
Zum
einen
können
Unterschiede
in
der
verbauten
Mechanik
liegen.
Hier
gibt
es
in
Präszision
und
Belastbarkeit
unterschiede.
Auch
in
der
Robustheit.
So
haben
einige
Montierungen
der
oberen
Klasse
dann
auch
Encoder,
die
ihre
Position
erkennen
und
so
zum
Beispiel
nach
einer
guten
Kalibrierung
auch
ein
Anstoßen
verzeihen
und
wieder
zurück
fahren
in
die
Ausgangslage.
Das
kann
sehr
hilfreich
sein,
hat
aber
seinen
Preis.
Desweiteren
sind
es
dann
zusätzliche
Features.
Einige
bieten
ein
integriertes
Guiding,
andere
liefern
gute
Steuerung
und
Diagniostik,
die
meisten
helfen
beim
Kalibrieren,
wenn
sie
auch
schon
etwas
mehr
kosten.
GUT
informieren
und
auch
an
die
Zukunft
denken.
Kann
man
nicht
oft
genug
sagen.
Ohne
Werbung
machen
zu
wollen:
Meine
preiswerten
Favoriten
liegen
bei
Skywatcher.
Die
können
an
sich
alles
was
sie
sollen
und
sind
robuste
Arbeitstiere,
sehr
kompatibel
und
leisten
mitunter
mit
weniger
Komfort
aber
zuverlässige
Arbeit
für
einen
fairen
Preis.
Mit
etwas
mehr
Budget
habe
ich
bei
Celestron
gute
Erfahrungen
gemacht.
Hier
hat
man
schon
einen
gewissen
Komfort
dabei.
Mitunter
setzt
das
aber
Markentreue
voraus
und
schränkt
im
Zubehör
ein,
wenn
man
denn
das
entsprechende
Feature
auch
nutzen
will.
Da
hochpreisig,
kann
das
Folgekosten
verursachen…
Was
auch
wichtig
ist:
Bei
nahezu
allen
Modellen
wird
fleißig
im
Labor
getüftelt
und
nach
kurzer
Zeit
sind
Schnittstellen
anders
oder
Komponenten
ausgetauscht.
Je
namhafter
der
Hersteller,
desto
schneller
kommen
neue
Versionen
und
man
ärgert
sich
vielleicht,
nicht
noch
ein
wenig
gewartet
zu
haben…
Hier
muss
jeder
für
sich
entscheiden,
ob
er
wirklich
immer
das
Neueste
braucht
oder
auch
damit
leben
kann
einmal
für
die
Zukunft
Geld
in
die
Hand
genommen
zu
haben,
das
seinen
Dienst
tut,
aber
nicht
immer
ganz
uptodate
ist…
Wichtig
aber
in
jedem
Fall:
Schaut,
dass
ihr
auch
an
Verschleiß
denkt.
Ersatzkabel
sollte
man
besitzen,
vielleicht
sollten
Sicherungen
vor
bestimmten
Komponenten
Feuchtigkeitskurzschlüssen
vorbeugen,
idealerweise
natürlich
das
Gehäuse
entsprechend
dem
schon
vorbeugen…
Es
gibt
viel
zu
beachten
und
leider
erkennt
man
Manches
dann
eben
erst
nach
dem
Kauf.
Bei
Montierungspreisen
von
10.000
Euro
kann
ich
leider
nicht
mitreden,
weil
hier
mein
Budget
nicht
passt!
Aber
nach
dem
was
man liest, hat der Preis durchaus Gründe. Bei wem es also nicht so drauf ankommt…
Im
Dritten
Punkt
ist
es
denke
ich
von
Vorteil
mal
zu
schauen,
wie
es
mit
der
Fernsteuerbarkeit,
Updatemöglichkeiten,
Datenbanken
und
eben
Software
und
Support
aussieht!
Angefangen
bei
der
Verkabelung,
endend
bei
der
Kompatibilität
mit
Fremdsoftware.
Der
Trend
geht
einfach
zur
Digitalisierung
und
Automatisierung!
Daher
sollte
man
zumindest
mitspielen
können, sprich auf Schnittstellen und ggf. Software achten…